Sonntagmorgen, 10 Uhr. Herrlicher Sonnenschein, blauer Himmel, der gemütliche Balkon lädt zum Genuss einer schönen Tasse Kaffee in der Sonne ein.
Mann und Kind verabschieden sich auf den nahegelegenen Spielplatz und werden nicht vor 12 Uhr zurück erwartet.
Mütterliches Durchschnaufen. Jetzt schnell den Kaffee zubereitet… Aber Moment, was müffelt denn da so? Ups, der Müll. Hm, der müsste runter gebracht werden… Ok, erst mal den Kaffeevollautomaten vorheizen, dann flott den Müll runter gebracht, dann Kaffee.
Müllentsorgung vollbracht, wieder oben angekommen, befindet sich die unvorsichtigerweise einige Zeit zuvor voll beladene Waschmaschine im Schleudergang. Na ja, gut, eben noch die Wäsche aufgehängt. Ach ja, und das Bett müsste ja noch gemacht werden, wie sieht denn das sonst aus am heiligen Sonntag!
Ach herrje, die Spülmaschine streikt. Alles voller Schaum, das rote Lämpchen „Zufluss-/Abfluss“ leuchtet. Mist, was ist das denn jetzt? Bisschen sinnlos im Schaum rumgewühlt, bäh, eklig, Maschine schnell wieder zu, soll der Göttergatte mal gucken, wenn er wieder da ist.
Jetzt aber wirklich Kaffee gekocht und dann nix wie raus in die Sonne. Ach, meine Mails könnte ich ja schnell noch checken. Eieiei, Freundin Sabine mailt zum X. ten Mal, immer keine Zeit zum Antworten gefunden, sie klingt jetzt schon etwas angefressen. Gut, Kaffee und Balkon müssen zwecks dringend erforderlicher Sozialkontaktpflege eben noch fünf Minuten warten.
Was ist das denn??? Die Rechnung, die da gerade per Mail vom Mobilfunkanbieter gekommen ist, ist ja viel zu hoch! Was haben die denn wieder verbockt? Ahrggh, Ärger, da rufe ich jetzt aber sofort an, die hamse ja wohl nicht alle.
Düdeldüdeldü, ab in die Warteschleife. Mist, da hätte ich mir ja auch noch schnell einen Kaffee… „Deutsche Telekom mein Name ist Schnippkoweit, was kann ich für Sie tun?“
Problem geschildert, Unmut geäußert, noch mal 20 Minuten gewartet, noch mal mit einem anderen Servicemitarbeiter diskutiert, mit Brief an die BILD-Zeitung gedroht, schließlich eine Gutschrift zugesagt bekommen.
Endlich, fertig. Nun aber der Kaffee und die Sonne… Die Haustür geht, ein fröhliches Kinderlachen ertönt und eine männliche Stimme sagt: „Hallo, da sind wir wieder, wann gibt’s Mittagessen?“
Wieso sind die denn schon zurück, es ist doch erst – Blick auf die Uhr – ach so, schon 12 Uhr…
Großer Seufzer, soviel zum Thema eine schöne Tasse Kaffee in der Sonne auf dem gemütlichen Balkon genießen. Na ja, vielleicht nächsten Sonntag. Wenn’s nicht regnet.
Schön, dass Du vorbei schaust...
Hallo und herzlich Willkommen in meiner Welt!
Hier schreibe ich über die Dinge, die ich so erlebe, Lustiges, Kurioses, Ärgerliches... Über all das, was jedem von uns jeden Tag im Alltag widerfährt und wo man vielleicht denkt, wieso schreibt da eigentlich nicht mal einer drüber?
Was ich schreibe, kann man gut finden, muss man aber nicht. Kann man kommentieren, muss man aber nicht. Frei nach dem Motto: Alles geht, nichts muss.
In diesem Sinne: viel Spaß!
Deine Violet
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Deine Violet
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Sonntag, 1. Mai 2011
Freitag, 10. Dezember 2010
Atomkraft – nein danke, ich nehm’ den Strom aus der Steckdose!
Nun hat also unser Bundespräsident "Mr. Charisma" Christian Wulf mit seiner Gesetzes-Unterschrift der Verlängerung der AKW-Laufzeiten zugestimmt.
Scheint, dass das Angebot von Mademoiselle Roche, bei Nicht-Unterschrift eine Liebesnacht mit ihm zu verbringen, irgendwie nicht so gezogen hat (möglicherweise hat er ihr Buch „Feuchtgebiete“ gelesen und war daher der Idee nicht so zugeneigt…). Vermutlich hätte ein solches Angebot auch eher von einer Dame vom Typ Michelle Hunziker kommen müssen, um ihn wirklich in Versuchung zu führen.
Wie auch immer, nun haben wir den Salat und es drohen noch mindestens 12 weitere Jahre kleinere oder auch größerer Störfälle, Atommüll-Problematik, Castor-Transporte und Unwohlsein bei dem Gedanken an den Zustand und das Alter so mancher Atomkraftwerke.
Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Natürlich koche ich, sehe fern, höre Radio, benutze den Computer und tue all dies lieber bei angemessener Beleuchtung als bei romantischem Kerzengeflacker. Und früher mal war Atomstrom ja auch aus verschiedenen Gründen der Stromerzeugung mittels Kohle vorzuziehen.
Aber die Zeiten haben sich geändert und ich bin mir über die wahren Gründe der AKW-Laufzeitverlängerung nicht so ganz im Klaren. Denn eigentlich müsste doch jeder, der bei Verstand ist, sauberen, sicheren Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Wasser einer derartig tickenden Zeitbombe vorziehen. Tut unsere Regierung aber scheinbar nicht, was natürlich einige Rückschlüsse zulässt…
In einem Artikel der Online-Ausgabe der "Zeit" hat Greenpeace dargestellt, dass die Laufzeitverlängerung auf jeden Fall nicht damit begründet werden kann, dass Atomstrom ja so billig ist. Und es ist in der Tat zu vermuten, dass es hier um etwas anderes geht als darum, uns Verbrauchern gaaaanz günstig Fernseher und Herd laufen zu lassen, nämlich eher darum, dass man mit Atomstrom beziehungsweise dessen Erzeugung und auch Entsorgung ziemlich gut verdienen kann. Atomstrom hat in Deutschland eine mächtige Lobby, erneuerbare Energien nicht.
Mir ist wirklich nicht klar, warum man weiterhin Geld in diese gefährliche und wenig nachhaltige Art der Stromerzeugung steckt anstatt, wie es ja auch geplant war, den sukzessiven Ausstieg aus der Atomkraft voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass wir künftig wirklich guten und ruhigen Gewissens den Strom aus der Steckdose nehmen können.
Scheint, dass das Angebot von Mademoiselle Roche, bei Nicht-Unterschrift eine Liebesnacht mit ihm zu verbringen, irgendwie nicht so gezogen hat (möglicherweise hat er ihr Buch „Feuchtgebiete“ gelesen und war daher der Idee nicht so zugeneigt…). Vermutlich hätte ein solches Angebot auch eher von einer Dame vom Typ Michelle Hunziker kommen müssen, um ihn wirklich in Versuchung zu führen.
Wie auch immer, nun haben wir den Salat und es drohen noch mindestens 12 weitere Jahre kleinere oder auch größerer Störfälle, Atommüll-Problematik, Castor-Transporte und Unwohlsein bei dem Gedanken an den Zustand und das Alter so mancher Atomkraftwerke.
Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Natürlich koche ich, sehe fern, höre Radio, benutze den Computer und tue all dies lieber bei angemessener Beleuchtung als bei romantischem Kerzengeflacker. Und früher mal war Atomstrom ja auch aus verschiedenen Gründen der Stromerzeugung mittels Kohle vorzuziehen.
Aber die Zeiten haben sich geändert und ich bin mir über die wahren Gründe der AKW-Laufzeitverlängerung nicht so ganz im Klaren. Denn eigentlich müsste doch jeder, der bei Verstand ist, sauberen, sicheren Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Wasser einer derartig tickenden Zeitbombe vorziehen. Tut unsere Regierung aber scheinbar nicht, was natürlich einige Rückschlüsse zulässt…
In einem Artikel der Online-Ausgabe der "Zeit" hat Greenpeace dargestellt, dass die Laufzeitverlängerung auf jeden Fall nicht damit begründet werden kann, dass Atomstrom ja so billig ist. Und es ist in der Tat zu vermuten, dass es hier um etwas anderes geht als darum, uns Verbrauchern gaaaanz günstig Fernseher und Herd laufen zu lassen, nämlich eher darum, dass man mit Atomstrom beziehungsweise dessen Erzeugung und auch Entsorgung ziemlich gut verdienen kann. Atomstrom hat in Deutschland eine mächtige Lobby, erneuerbare Energien nicht.
Mir ist wirklich nicht klar, warum man weiterhin Geld in diese gefährliche und wenig nachhaltige Art der Stromerzeugung steckt anstatt, wie es ja auch geplant war, den sukzessiven Ausstieg aus der Atomkraft voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass wir künftig wirklich guten und ruhigen Gewissens den Strom aus der Steckdose nehmen können.
Mittwoch, 18. August 2010
Was ist Glück?
Kurze Frage. Gute Frage. Eine einfache Antwort ist allerdings nicht möglich. Glück ist wohl für jeden etwas anderes.
Was ist Glück für mich? Der Sechser im Lotto? Die Eigentumswohnung mit Dachterrasse? Ein Sportflitzer? Jede Woche ein neues Paar Schuhe?
Glück ist ein gesundes Kind. Ein liebevoller Ehemann. Glück ist ein heißer Pott Kaffee am Morgen, wenn die Nacht unruhig war (und sonst eigentlich auch). Glück ist, am Samstagmorgen aufzuwachen und zu realisieren, dass Samstag ist. Glück ist, mein Kind beim Schlafen zu beobachten. Glück ist ein Sonntag im Sommer an der Ostsee.
Glück ist, morgens aufzuwachen und die Sonne scheint. Ein Parkplatz in Laufnähe kann echtes Glück bedeuten, wenn es gerade mal wie aus Eimern schüttet. Oder ein gemütlicher Vormittag im Café mit einer Freundin.
Zeit für sich zu haben und diese gut zu nutzen, sorgt bei mir für Glücksgefühle. Doof ist es immer, wenn ich mal Zeit habe und dann wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung flitze, weil ich nichts mit mir und der freien Zeit anzufangen weiß.
Freundschaft ist Glück. Gute Freunde, auf die man zählen kann, egal in welcher Situation man sich gerade befindet.
Und jemand, der Dich nur anschaut und weiß, wie es Dir geht und was Dir jetzt gerade gut tun würde. Weil er Dich gut kennt und liebt. Das ist, glaube ich, mit das größte Glück im Leben!
Was ist Glück für mich? Der Sechser im Lotto? Die Eigentumswohnung mit Dachterrasse? Ein Sportflitzer? Jede Woche ein neues Paar Schuhe?
Glück ist ein gesundes Kind. Ein liebevoller Ehemann. Glück ist ein heißer Pott Kaffee am Morgen, wenn die Nacht unruhig war (und sonst eigentlich auch). Glück ist, am Samstagmorgen aufzuwachen und zu realisieren, dass Samstag ist. Glück ist, mein Kind beim Schlafen zu beobachten. Glück ist ein Sonntag im Sommer an der Ostsee.
Glück ist, morgens aufzuwachen und die Sonne scheint. Ein Parkplatz in Laufnähe kann echtes Glück bedeuten, wenn es gerade mal wie aus Eimern schüttet. Oder ein gemütlicher Vormittag im Café mit einer Freundin.
Zeit für sich zu haben und diese gut zu nutzen, sorgt bei mir für Glücksgefühle. Doof ist es immer, wenn ich mal Zeit habe und dann wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung flitze, weil ich nichts mit mir und der freien Zeit anzufangen weiß.
Freundschaft ist Glück. Gute Freunde, auf die man zählen kann, egal in welcher Situation man sich gerade befindet.
Und jemand, der Dich nur anschaut und weiß, wie es Dir geht und was Dir jetzt gerade gut tun würde. Weil er Dich gut kennt und liebt. Das ist, glaube ich, mit das größte Glück im Leben!
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