Ich habe mir immer geschworen, wenn ich mal ein Kind haben sollte, kommt mir Rolf Zuckowski mit seiner Kindermucke nicht ins Haus. Einige seiner Lieder waren ja auch immer mal wieder in den Charts, so zum Beispiel seine Variante von Volker Lechtenbrinks „Ich mag…“-Song („Und ganz doll mich!“) oder auch „Du da im Radio“.
Musik und Texte fand ich irgendwie doof und wollte meinem Kind nicht gleich am Anfang die Gehörgänge und Synapsen mit so was verkleistern.
Heute weiß ich, dass mir damals einfach noch der intellektuelle Zugang zu dieser Art von Musik fehlte (um mit Hape Kerkeling zu sprechen…).
Denn heute ist mir klar, hast Du ein Kind, kommst Du um Rolf und seine kleinen, penetrant niedlichen Freunde einfach nicht rum.
Irgendwer schenkt Dir garantiert eine Rolf-Zuckowski-CD, na ja, und dann denkst Du Dir, was soll’s, leg ich sie halt mal rein, das Kind kann ja mit den „Editors“ eh noch nicht soviel anfangen.
Und dann passiert’s. Herr Zuckowski und eine Bande kleiner Künstler fangen an zu singen und irgendwie sind Text und Melodie so angelegt, dass sie sich Dir bereits beim ersten Hören unwiderruflich auf Dein internes Speichermedium brennen. So mancher erfolglose Musiker sollte vielleicht mal Nachhilfeunterricht bei Rolf Z. nehmen, denn jedes, aber wirklich jedes seiner Lieder ist ein hartnäckiger Ohrwurm, der sich gnadenlos in jeden Gehörgang fräst..
Ich persönlich würde da ja schon von Manipulation sprechen, vielleicht sind auch zwischen den Zeilen satanische Botschaften versteckt, die uns alle zu willenlosen Sklaven des Herrn Z. machen.
Auf jeden Fall ertappst Du Dich, wie Du bei der Arbeit oder beim Saubermachen auf einmal „Nackidei, Nackidei, alle sind heut’ Nackidei…“ summst oder bei dem Lied von der tapferen Meike („Ich schaff das schon!“) eine Träne aus dem Augenwinkel streichen musst.
Und spätestens beim ersten Geburtstag des Kindes läuft sowieso von morgens bis abends „Wie schön, dass Du geboren bist!“ (Kann man sich schon mal drauf einstellen, ist der Klassiker auf Kindergeburtstagen).
Nach einiger Zeit ist dann jeglicher Widerstand gebrochen und man findet die Musik sogar irgendwie total gut, so schöne Texte, so harmonische Melodien, so kindgerecht halt.
Na ja, die „Editors“ kann man dann ja immer noch wieder hören, irgendwann…
Schön, dass Du vorbei schaust...
Hallo und herzlich Willkommen in meiner Welt!
Hier schreibe ich über die Dinge, die ich so erlebe, Lustiges, Kurioses, Ärgerliches... Über all das, was jedem von uns jeden Tag im Alltag widerfährt und wo man vielleicht denkt, wieso schreibt da eigentlich nicht mal einer drüber?
Was ich schreibe, kann man gut finden, muss man aber nicht. Kann man kommentieren, muss man aber nicht. Frei nach dem Motto: Alles geht, nichts muss.
In diesem Sinne: viel Spaß!
Deine Violet
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Montag, 1. November 2010
Mittwoch, 18. August 2010
Was ist Glück?
Kurze Frage. Gute Frage. Eine einfache Antwort ist allerdings nicht möglich. Glück ist wohl für jeden etwas anderes.
Was ist Glück für mich? Der Sechser im Lotto? Die Eigentumswohnung mit Dachterrasse? Ein Sportflitzer? Jede Woche ein neues Paar Schuhe?
Glück ist ein gesundes Kind. Ein liebevoller Ehemann. Glück ist ein heißer Pott Kaffee am Morgen, wenn die Nacht unruhig war (und sonst eigentlich auch). Glück ist, am Samstagmorgen aufzuwachen und zu realisieren, dass Samstag ist. Glück ist, mein Kind beim Schlafen zu beobachten. Glück ist ein Sonntag im Sommer an der Ostsee.
Glück ist, morgens aufzuwachen und die Sonne scheint. Ein Parkplatz in Laufnähe kann echtes Glück bedeuten, wenn es gerade mal wie aus Eimern schüttet. Oder ein gemütlicher Vormittag im Café mit einer Freundin.
Zeit für sich zu haben und diese gut zu nutzen, sorgt bei mir für Glücksgefühle. Doof ist es immer, wenn ich mal Zeit habe und dann wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung flitze, weil ich nichts mit mir und der freien Zeit anzufangen weiß.
Freundschaft ist Glück. Gute Freunde, auf die man zählen kann, egal in welcher Situation man sich gerade befindet.
Und jemand, der Dich nur anschaut und weiß, wie es Dir geht und was Dir jetzt gerade gut tun würde. Weil er Dich gut kennt und liebt. Das ist, glaube ich, mit das größte Glück im Leben!
Was ist Glück für mich? Der Sechser im Lotto? Die Eigentumswohnung mit Dachterrasse? Ein Sportflitzer? Jede Woche ein neues Paar Schuhe?
Glück ist ein gesundes Kind. Ein liebevoller Ehemann. Glück ist ein heißer Pott Kaffee am Morgen, wenn die Nacht unruhig war (und sonst eigentlich auch). Glück ist, am Samstagmorgen aufzuwachen und zu realisieren, dass Samstag ist. Glück ist, mein Kind beim Schlafen zu beobachten. Glück ist ein Sonntag im Sommer an der Ostsee.
Glück ist, morgens aufzuwachen und die Sonne scheint. Ein Parkplatz in Laufnähe kann echtes Glück bedeuten, wenn es gerade mal wie aus Eimern schüttet. Oder ein gemütlicher Vormittag im Café mit einer Freundin.
Zeit für sich zu haben und diese gut zu nutzen, sorgt bei mir für Glücksgefühle. Doof ist es immer, wenn ich mal Zeit habe und dann wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung flitze, weil ich nichts mit mir und der freien Zeit anzufangen weiß.
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Und jemand, der Dich nur anschaut und weiß, wie es Dir geht und was Dir jetzt gerade gut tun würde. Weil er Dich gut kennt und liebt. Das ist, glaube ich, mit das größte Glück im Leben!
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